Am Samstag, dem 19. September 2026, empfing die männliche U11 I der Leipzig Lakers in der Jugendoberliga den ATSV Freiberg. Die Ausgangslage war dabei alles andere als komfortabel: Den Lakers standen lediglich fünf Spieler zur Verfügung. Verschnaufpausen gab es damit praktisch keine – umso mehr waren Konzentration, Kondition und Einsatzbereitschaft über die gesamte Spielzeit gefragt.
Die fünf Lakers nahmen diese Herausforderung von Beginn an an und zeigten, dass eine kleine Rotation nicht automatisch ein Nachteil sein muss.

Von Beginn an mit Tempo
Die Lakers starteten konzentriert und mit viel Energie in die Partie. Nach Ballgewinnen schalteten sie schnell um, suchten konsequent den Weg zum Korb und setzten Freiberg mit engagierter Verteidigung unter Druck.
Vor allem in der ersten Hälfte zahlte sich dieses hohe Tempo aus. Immer wieder erzwangen die Lakers Ballverluste, liefen schnelle Gegenangriffe und kamen dadurch zu einfachen Abschlüssen. Trotz der sehr wenigen Wechsel die Intensität zunächst hoch.
Dabei übernahm jeder Spieler Verantwortung. Die Mannschaft unterstützte sich gegenseitig, setzte im Umschaltspiel immer wieder wichtige Impulse und arbeitete engagiert unter den Körben. Auch unter Druck bewiesen die Lakers eine gute Ballkontrolle und hielten den Spielfluss aufrecht.
Freiberg bleibt kämpferisch
Nach der Pause fand der ATSV Freiberg besser ins Spiel und kam seinerseits immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen. Gleichzeitig machte sich bei den Lakers die hohe Belastung zunehmend bemerkbar. Gerade in dieser Phase zeigte sich der Zusammenhalt der Mannschaft. Die Lakers arbeiteten füreinander, kämpften um jeden Ball und übernahmen sowohl offensiv als auch defensiv Verantwortung. Auch wenn die Kräfte nachließen, blieb das Team aufmerksam und ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen.
Am Ende belohnten sich die Lakers für ihren starken Auftritt mit einem deutlichen 126:82-Erfolg.
Viel Positives – und klare Aufgaben für das Training
Neben dem Ergebnis nahm die Mannschaft auch wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung mit. Besonders überzeugten der große Einsatz, die hohe Laufbereitschaft, der Mut beim Zug zum Korb und der unbändige Wille, trotz der außergewöhnlich kleinen Rotation bis zum Schluss konzentriert weiterzuspielen.
Gleichzeitig zeigte die Partie, woran im Training weiter gearbeitet werden soll. Dazu gehören ein ruhigerer und strukturierterer Spielaufbau, eine bessere Wahrnehmung der freien Mitspieler, konsequenteres Freilaufen ohne Ball und eine schnellere Ballbewegung. Auch das Zusammenspiel im Umschaltspiel kann weiter verbessert werden.
Gerade im U11-Bereich ist jedoch nicht allein das Ergebnis entscheidend. Besonders bemerkenswert war, dass sich alle fünf Spieler über die gesamte Partie einer enormen körperlichen und mentalen Herausforderung stellten. Jeder musste Verantwortung übernehmen – und genau darin lag eine der größten Stärken dieses Spiels.
Fazit: Die Lakers-U11 zeigte mit nur fünf Spielern eine außergewöhnliche Mannschaftsleistung. Trotz hoher Belastung überzeugte das Team mit Tempo, Einsatz und Spielfreude. Neben dem deutlichen Sieg dürfte vor allem die Erfahrung, eine solche Partie gemeinsam als kleines Team zu bewältigen, für die weitere Entwicklung wertvoll sein.
Bericht von: Dirk H. Laskawy
