Lakers sichern sich den direkten Vergleich gegen Jahn München II

Gegen die Damen aus dem Süden der Republik hatten die Leipzigerinnen noch etwas gut zumachen, ging das Hinspiel im November doch mit 69:75 aus Sicht der Lakers verloren.

Im Heimspiel konnte Coach Ingo Klimmey bis auf die zuletzt stark aufspielende Tanja Maciej und das Teamküken Lea Drogge auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Außerdem gab mit Mara Münder eine Spielerin ihr Debut, die bis zum Spiel noch nicht die Gelegenheit hatte mit dem Team zu trainieren. Die Bambergerin macht ein Praktikum in Leipzig und wird die Lakers bis zum Saisonende unterstützen.

Die nur zu siebt angereisten Münchnerinnen starteten selbstbewusst und konzentriert in die Partie. Ganz im Gegensatz zu den Hausherrinnen, die zu früh aus ihren Systemen ausstiegen und auch sonst die nötige Sorgfalt und Konzentration vermissen ließen. So gingen die Süddeutschen schnell in Führung und das erste Viertel endete folgerichtig mit einem 10:20 aus Sicht der Leipzigerinnen.

Im zweiten Viertel stellten die Lakers-Damen auf einen Wechsel zwischen Mann- und Zonenverteidigung um und stellten die Münchnerinnen mit Ihrer Ganzfeldpresse vor erste Probleme. Nach einem kurzen Zwischensprint, hatten die Jahn-Damen aber wieder die richtige Antwort parat, so dass der Vorsprung bis zur Halbzeit nur geringfügig geschmolzen war. Beim Stand von 24:31 verabschiedeten sich die beiden Teams in die Kabinen.

Dort fand Coach Klimmey offensichtlich die richtigen Worte, denn durch weiterhin aggressive Verteidigung, etwas mehr Wurfglück und immer wieder Christina Bachmann, konnten die Leipzigerinnen in der 25. Minute erstmals zum 33:33 ausgleichen. Bis zum Ende des dritten Viertels ließen die Hausherrinnen nur noch sechs Münchner Punkte zu und konnten sich so ein leichtes Polster von sieben Punkten erarbeiten.

Doch auch in München waren die Leipzigerinnen bis fünf Minuten vor Schluss in Führung gewesen und so waren sie diesmal gewarnt. Das vierte Viertel war nochmal ein offener Schlagabtausch mit vielen erfolgreichen Aktionen auf beiden Seiten. Die Leipzigerinnen behielten diesmal aber die Nerven und konnten sich durch das 66:57, das am Ende von der Anzeigetafel leuchtete sogar noch den direkten Vergleich sichern.

Am nächsten Wochenende geht es für die Lakers-Damen dann zum Tabellensiebten nach Elsenfeld. Das Hinspiel in Leipzig war ein hartes Stück Arbeit, dass die Leipzigerinnen mit 73:67 knapp für sich entscheiden konnten.
Punkte: Bachmann 18, Carthäuser 14, Krause 8, Wohlberg 7, Münder 7, Maciej Ti 6, Scholz 4, Krause-Lungwitz 2, Heinrich, Burkhardt, Lungwitz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.