Oberliga-Herren mit souveränem Sieg gegen LOK Dresden

Am 11. Spieltag empfingen die Leipzig Lakers die HSG Lokomotive HTW Dresden in der Heisenberg-Halle. Kurz vor Beginn des Spiels musste Coach Godfrey einen Rückschlag hinnehmen, da Iman Abdian signalisierte nicht einsatzfähig zu sein. Doch die restlichen 10 Spieler im Kader der Hausherren überzeugten auf ganzer Strecke!

Schon im ersten Viertel stellten die Jungs aus der Messestadt die Weichen auf “Sieg”. Mit einer immensen Intensität in der Defense wie auch zahlreichen schön herausgespielten Punkten in der Offense, konnten die Leipziger das erste Viertel mit 24:5 für sich entscheiden. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich das gleiche Bild. In der Defense wurde kommuniziert, gelaufen, gekämpft und in der Offense liefen die Systeme wie ein frisch eingefahrener Motor. Nichts konnte die Hausherren in dieser Phase stoppen. So wurde auch die Trickkiste ausgepackt, wie bei dem Alley Oop von Torsten Wenzel auf den sprunggewaltigen Robin Meißner, der sich letztlich für den Korbleger entschied. Folgerichtig gingen die Lakers mit einer verdienten Führung von 48:17 in die Pause.

Wer glaubte dass die Gäste aus Dresden aufstecken würden hatte sich getäuscht. Trotz des großen Rückstandes gaben die Elbestädter nie auf und kämpften bis zur Schlusssirene. Jedoch war der Sieg für die Lakers nie in Gefahr. Neben dem Scharfschützen Lukas Gröger (14 Punkte, 3 Dreier) setzte sich Enrico Ahlendorf besonders in Szene. Er kontrollierte die Zone und avancierte mit 18 Punkten zum Topscorer. Weiterhin punkteten der lautstarke Sebastian Krebs sowie der auffällige Neuzugang Leo Aris zweistellig (je 10 Punkte). Als nach dem 68:30 im dritten Viertel das Tempo etwas gedrosselt wurde, sicherten sich die Gäste aus Dresden das Abschlussviertel, mit 17:16. Somit war der Endstand von 84:47 hergestellt.

Auf Seiten der Lakers konnten alle Spieler punkten. Coach Godfrey konnte abermals auf seinen breiten Kader vertrauen, der mehr und mehr seine Ambitionen unterstreicht. Mit dem Sieg übernehmen die Lila-Gelben den zweiten Tabellenplatz von der SG Adelsberg, die gegen den Ligaprimus USC Leipzig das Nachsehen hatten. Von der Spitze der Oberliga grüßen nun zwei Leipziger Teams.

Let’s Go, Lakers!

#purpnyellow

 

Leipzig Lakers: Ahlendorf (18 Punkte), Gröger (14, 3 Dreier), Krebs, Aris (je 10), Zschämisch, Jäger (je 8), Wenzel (6), Kurpjuwait (5), Meißner (4), Funke (1)

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